KOSMOS Basel | Standort Venusstrasse 7, 4102 Binningen
KOSMOS Basel errichtet bei der Sternwarte auf dem Basler Margarethenhügel Schaffens- und Erlebnisräume für Seniorinnen und Senioren.
KOSMOS Basel

Schaffens- und Erlebnisräume
für Seniorinnen und Senioren

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KOSMOS Basel eröffnet im Herbst 2020 bei der Sternwarte auf dem Margarethenhügel ein Veranstaltungs- und Begegnungszentrum mit attraktiven und neuen Angeboten für ältere Menschen. Wir wollen dort Seniorinnen und Senioren einladen, ihre Interessen und ihre erworbenen Fähigkeiten aktiv einzubringen und einer Tätigkeit nachzugehen, an Freizeitangeboten teilzunehmen und soziale Kontakte zu pflegen. Eine digitale „Buchungsplattform“ erlaubt es, aus einem breiten Spektrum an Angeboten auszuwählen, die von Seniorinnen und Senioren mitgestaltet werden. Dank einem Shuttle-Service wird der Ort für alle gut erreichbar sein, und ältere Menschen können sich dank geeigneten Sicherheitsmassnahmen auch in Coronazeiten sicher fühlen.

Viele Menschen wollen auch nach der Pensionierung tätig und aktiv sein. KOSMOS Basel verfolgt das Ziel, älteren Menschen so lange wie möglich ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. KOSMOS Basel begleitet ältere Menschen mit und ohne altersbedingten Einschrän­kungen, damit sie ihre erworbenen Fähigkeiten weiter nutzen können. Durch die Errichtung eines innovativen Sozialunternehmens will KOSMOS Basel zusammen mit Seniorinnen und Senioren neue Schaffens- und Erlebnisräume entwickeln, die  über die bestehenden Angebote in den Quartieren hinausgehen.

Das KOSMOS Basel Zentrum wird von Immobilien Basel-Stadt im Rahmen einer befristeten Zwischennutzung bis Ende 2023 vermietet. Der ab Juni 2020 laufende Mietvertrag erlaubt es den Initianten, Angebote und Ideen bedarfsgerecht zu entwickeln. Bis zum Ablauf der Zwischennutzung will KOSMOS Basel in Zusammenarbeit mit Partnern andere, permanente Standorte für seine Angebote in der Region Basel aufbauen.

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Über Kosmos

Prof. Daniela Finke | Mitinitiantin von KOSMOS Basel

Prof. Daniela FinkE, KOSMOS-Initiantin

Daniela Finke ist seit 2010 Professorin für molekulare Medizin in der Pädiatrie am Universitäts-Kinderspital beider Basel und Mitglied des Exekutivkomitees des Departements Biomedizin der Universität Basel.

Nach ihrem Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. war sie mit einem Promotionsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Virologie in Würzburg tätig und begann anschliessend an der Universitäts-Kinderklinik Freiburg i.Br. ihre Facharztausbildung in Pädiatrie. 1996 ging sie zu einem Forschungsaufenthalt an das Ludwig-Institut für Krebsforschung und das ISREC in Lausanne und baute 2003 mit der renommierten Förderprofessur des Schweizerischen Nationalfonds ihre Forschungsgruppe „Entwicklungsimmunologie“ am Departement Biomedizin der Med. Fakultät Basel auf. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin der Forschung des UKBB hat sie sich zwischen 2010 und 2018 für das Wohl von Kindern und deren Familien sowie für den wissenschaftlichen Nachwuchs eingesetzt.

Neben ihrer Tätigkeit in Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung engagiert sich Prof. Finke seit Jahren für gemeinnützige Zwecke und für den Wissenstransfer. So hat sie mehrere Mandate als Stiftungsrätin inne und ist Verwaltungsrätin bei Karger Publishers.

Daniel Wiener | Mitinitiant von KOSMOS Basel

Daniel WIener, kosmos-initiant

Daniel Wiener ist Mitgründer und war langjähriger Präsident von ecos, einer international tätigen Beratungsfirma für Nachhaltige Entwicklung mit Sitz in Basel. Er ist überdies Gründer und Präsident der Stiftung Global Infrastructure Basel (GIB), die den weltweit führenden SuRe®-Standard für nachhaltige und resiliente Infrastruktur-Finanzierung entwickelt hat und herausgibt. Daniel Wiener ist Verwaltungsrat und Finanzchef des Schweizer Start-up Unternehmens Cargo Sous Terrain (CST) AG und Verwaltungsrat des Energiedaten-Spezialisten enersis sowie Mitbegründer und Stiftungsrat des UNEP Collaborating Centre BASE (Basel Agency for Sustainable Energy).

Daniel Wiener wurde 1953 in Bern geboren. Als Berater in Finanzfragen und Nachhaltiger Entwicklung unterstützt er seit 40 Jahren Projektentwickler, Finanzdienstleister, Handel, Versicherungen, Industrie, Ämter, Städte, Multilaterale Entwicklungsbanken, die C40 Cities Climate Leadership Group, ICLEI und Infrastruktur-Investoren unter anderem in Partizipationsverfahren und in der Klimaschutzfinanzierung.

Daniel Wiener ist Ökonom und Ökologe mit einem Nachdiplom (MAS) in Kulturmanagement der Universität Basel. Er ist prämierter Journalist, Moderator und Sachbuchautor (u.a. zu nachhaltiger Stadtentwicklung).

WAS WOLLEN WIR MACHEN?

Wir beginnen das Projekt KOSMOS Basel im Herbst mit der Eröffnung eines schönen, denkmalgeschützten Gebäudes am Stadtrand bei der Sternwarte, oberhalb des Margarethenparks. Umgeben von Wiesen und Gärten wollen wir attraktive Schaffens- und Erlebnisräume anbieten, die von älteren Menschen aus Basel und Umgebung mitgestaltet und tagsüber genutzt werden. Unser Haus ist auch ein Begegnungsort für alle Generationen, wenn dort zum Beispiel Veranstaltungen stattfinden.

WELCHE MENSCHEN MÖCHTEN WIR ERREICHEN?

KOSMOS Basel spricht Seniorinnen und Senioren an, die einen Ort suchen, an dem sie ihre Erfahrung, ihre Kräfte und ihre Fähigkeiten nutzen und anderen Menschen begegnen können. Wir vermitteln Arbeit oder Räume für selbständige Tätigkeiten. KOSMOS Basel übernimmt gegenüber Arbeitgebern eine Leistungsgarantie, indem bei Ausfällen Ersatz gesucht wird. Dadurch stärken wir das Vertrauen beider Seiten, dass altersbedingte Einschränkungen kein Hindernis sein müssen, jemanden zu beschäftigen. Diese Begleitung nennen wir moderierte Arbeitsplätze.

WELCHE BEISPIELE FÜR AKTIVITÄTEN GIBT ES?

Die Gäste von KOSMOS Basel erreichen die Venusstrasse z.B. mit dem öffentlichen Verkehr und einem Shuttle. Die einen haben sich gegen Stundenlohn für die Mitarbeit in einem dort ansässigen Gewerbe (z.B. einer Werkstatt) oder im Garten eingeschrieben. Andere haben einen Raum stundenweise reserviert, um selbstständig einer Tätigkeit nachzugehen, in der sie früher beruflich tätig waren. Das können auch Beratungsangebote von pensionierten Fachkräften sein. Oder sie sind dort verabredet und geniessen Freizeitaktivitäten wie Kurse, Hobbies oder Veranstaltungen (Vorträge, Konzerte), die von Seniorinnen und Senioren angeboten werden. KOSMOS Basel ermöglicht auch Aktivitäten ausserhalb des Hauses bei Partnerunternehmen.

WIE SIND WIR VERNETZT UND ORGANISIERT?

Wir planen KOSMOS Basel bereits seit zwei Jahren und erlebten in zahlreichen Gesprächen mit der Bevölkerung, dass sich immer mehr ältere Menschen soziale Integration und sinnstiftende Beschäftigung wünschen. Wir sind mit Partnerorganisationen für Seniorinnen und Senioren vernetzt, die uns bestätigt haben, dass unser Angebot nirgendwo existiert und in Basel sehr willkommen ist. Auch Unternehmen haben uns rückgemeldet, dass in vielen Branchen erfahrene Fachkräfte fehlen. Mit diesen Partnerorganisationen und Unternehmen wollen wir zusammenarbeiten. Uns ist es ein grosses Anliegen, dass Seniorinnen, Senioren und Pensioniertenvereinigungen ihre Interessen und Bedürfnisse einbringen und ein attraktives und vielseitiges Programm mitgestalten, das die bestehenden Angebote in Basel ergänzt. Wir sind ein Sozialunternehmen, das sich Schritt für Schritt an seine Aufgabe herantastet. Dabei werden wir von einem erfahrenen Beirat unterstützt.

WAS SIND DIE NÄCHSTEN SCHRITTE?

Durch die Coronaviruspandemie im Frühjahr 2020 haben wir die Eröffnung eines Hauses als wichtiges Ziel erkannt, um mit KOSMOS Basel einen Beitrag gegen die Isolation der Risikogruppe 65+ leisten zu können. So wollen wir im nächsten Schritt das Gebäude in der Venusstrasse 7 nach den Vorgaben des Bundesrates coronakonform einrichten und mit und für Seniorinnen und Senioren betreiben. Dafür brauchen wir die Zeit bis zur Eröffnung im Herbst. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen und ihre Ideen und Wünsche für Arbeitsplätze und Aktivitäten mit uns zu teilen.

Träger des Projekts KOSMOS Basel ist die Culture of Change Foundation. Das Projekt ist eine Initiative von Prof. Dr. Daniela Finke, Forschungsgruppenleiterin am UKBB und Departement Biomedizin der Uni Basel, und Daniel Wiener, Unternehmer, Journalist und Berater für Nachhaltige Entwicklung. Michael Tschäni, Fachmann für Alterspolitik im Generalsekretariat des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, befragt die Initiantin und den Initanten von KOSMOS Basel.

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Angebot

Zum geplanten Angebot von KOSMOS Basel gehören unter anderem:

  • KOSMOS Agenda (digitale Buchungsplattform)
  • Moderierte Arbeits- und Erlebnisplätze
  • Shuttle-Service
  • Garten und Hochbeete
  • Beratungsbüro
  • Werkstätten, Ateliers
  • Bibliothek
  • Räume für Unternehmen
  • Räume zum Mieten (z.B. für Musikunterricht, Kurse, Vorträge, Coaching)
  • Gesundheitsangebote

Alle Aktivitäten erfolgen mit einem medizinischen Sicherheitskonzept, das die Corona-bedingten Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen berücksichtigt.

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Standort

Adresse

KOSMOS Basel
Venusstrasse 7
Binningen

Anfahrt

Ab Eröffnung wird ein Shuttle-Dienst eingerichtet.

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Beirat

Folgende Persönlichkeiten und Institutionen unterstützen KOSMOS Basel mit ihrem Fachwissen und Netzwerk:

Dr. Lukas Engelberger | Regierungsrat und Vorsteher des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt

Dr. Lukas Engelberger

Regierungsrat und Vorsteher des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt
Beat Jans | Nationalrat

Beat Jans

Nationalrat
Gabriella Karger | Verlegerin und Verwaltungsratspräsidentin Karger Publishers

Gabriella Karger

Verlegerin und Verwaltungsratspräsidentin Karger Publishers
Prof. Dr. Sabina Misoch | Soziologin und Leiterin des Instituts für Altersforschung an der FHS St. Gallen, Stiftungsratsmitglied Pro Senectute Schweiz

Prof. Dr. Sabina Misoch

Soziologin und Leiterin des Instituts für Altersforschung an der FHS St. Gallen, Stiftungsratsmitglied Pro Senectute Schweiz
Prof. Em. Dr. Marcel Tanner | Präsident der schweizerischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Corona-Taskforce des Bundes

Prof. em. Dr. Marcel Tanner

Präsident der schweizerischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Corona-Taskforce des Bundes

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Unterstützer

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